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130 Jahre DBV: Mit Stolz auf die Historie – mit Zuversicht in die Zukunft!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Geboren am 16. Mai 1894 und noch immer fit und voller Ideen? Der DBV ist die Summe der Mitarbeit, der Talente und des Wollens von Generationen von Aktiven unserer Branche, die sich in all der Zeit immer wieder neu erfand. Viele haben an dem Haus mitgebaut. Heute, im Mai 2024, ermöglicht der DBV – Gewerkschaft der Finanzdienstleister – Arbeiten zu guten Gehältern, vernünftigen Arbeitsbedingungen und in einem kollegialen und von Arbeitnehmervertreter:innen mitbestimmten Umfeld.

Egal, ob ihr in einer internationalen Großbank-Zentrale, einer beratungsintensiven regionalen Volksbank-Filiale oder einer technisierten Service-Einheit mit schneller Taktung arbeitet – bei allen Unterschieden arbeiten wir stets daran, passend zu sein im beruflichen Einstieg, im familiären Konzert oder in der autonomen Projektsteuerung.

Im DBV kommt niemand auf die Idee, ein ideologisches Schema für alle zu verordnen. Wir sind am Schreibtisch nebenan und kennen aus eigener Anschauung die Regelungen, die euch helfen oder die einer Änderung bedürfen. So wollten die 56 Gründer Ende des 19. Jahrhunderts schlicht endlich eine auskömmliche Rente auch für „Privatbeamte“ und einheitlich gute Arbeitsbedingungen erwirken und gründeten dafür das Zweckbündnis DBV – ohne Schnörkel, sondern aufs Ziel ausgerichtet: An die Arbeit!

Das ist bis heute unser Antrieb: Eure Probleme lösen, so gut wie möglichAntworten auf die Fragen der Zeit finden. Wir sind stolz, euch wann immer nötig und sinnvoll helfen zu können. Im Arbeits- und Sozialrecht, in „großen“ Restrukturierungen wie auch in „kleinen“ Konflikten im Team. Professionell und zeitnah auch vor Gericht und in Mitarbeitergesprächen ohne weitere Kosten ab dem ersten Tag eurer Mitgliedschaft.

Der DBV lebt vom Mitmachen. Wer Unterstützung bekam, hilft später oft auch anderen Kolleginnen und Kollegen. So bin ich zum DBV gekommen, und so gelangen heute auch viele andere zu uns.

Bei uns können die, die mögen, auch rasch mitgestalten und mitentscheiden. Thematische Arbeitsgruppen oder regionale Kreise bieten vielfältig Raum für Ideen und Kreativität, die unsere Arbeit und Beratung beflügeln.

Wir freuen uns auf noch viele folgende Jahre für und mit euch! Trotz des scheinbar immer stärker anziehenden Tempos an Veränderungen: Wir bleiben am Puls der Zeit. Und sind dran, auch KI oder agiles Arbeiten so zu gestalten, dass ihr in der kommenden Finanzwirtschaft qualifiziert und unterstützt gut weiterarbeiten könnt…

Herzliche Grüße
Euer Stephan Szukalski


Öffentliche Banken: Dauerhaftes Schließen der Lücke!

Für die im Juni 2024 startende Tarifrunde Öffentliche Banken haben wir nun einen zeitgemäßen Forderungskatalog aufgestellt. Die Beschäftigten erwarten mit Fug und Recht eine dauerhafte Kompensation der besonders 2022 und 2023 entstandenen Inflationseinbußen. Auch für AT- und Nachwuchskräfte werden wir am Tariftisch kräftige Erhöhungen einfordern…

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ETV Postbank: Rekordabschluss im Volumen von 12,5 %!

Nach Mammut-Verhandlungen und dank des kräftigen Drucks der Beschäftigten konnten wir in der 5. Runde am frühen Morgen des 1. Mai 2024 doch noch einen Durchbruch erreichen. Die nach dem Entgelttarifvertrag Postbank bezahlten Kolleginnen und Kollegen können mit einem gemittelten Mehr von 12,5 % rechnen – was ein Rekordvolumen im Deutsche Bank-Konzern sein dürfte…

Hier unsere Tarifinfo…
Presse: Druck zeigte Wirkung (Handelsblatt)…
Presse: Gewerkschaften und Arbeitgeber einigen sich (Finanzbusiness)…


Private Banken: Unsere Forderungen in fordernder Zeit!

Die DBV-Tarifkommission geht mit umfassenden Forderungen in die Tarifrunde 2024 der Privaten Banken. Doch handelt es sich schlicht um den Wieder-Anschluss an die Lebenswirklichkeit der rund 140.000 Bank-Beschäftigten, die nach dem Tarifvertrag vergütet werden. Wir fordern für die Kolleginnen und Kollegen daher eine Erhöhung der Gehälter um 16 %, mindestens jedoch 600 Euro pro Monat brutto, eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit sowie unter anderem die Etablierung eines Anspruchs auf Altersteilzeit

Hier lesen Sie unsere Tarifinfo…


Deutsche Bank: Regel-Korsett erstickt Attraktivität

Auch die Deutsche Bank weiß längst, dass sie junge Talente nicht mehr im Selbstlauf gewinnt – zu wählerisch können die Nachwuchskräfte inzwischen sein, denn es gibt viele gute Angebote auch bei Wettbewerbern. So lebt die Attraktivität der größten deutschen Bank auch davon, welche “Nebenleistungen” sie Einsteigerinnen und Einsteigern so bieten kann. Und da war die weitgehende Flexibilisierung des Arbeitsortes seit einiger Zeit ein gutes Argument. Bis zu 60 % der Arbeitszeit können viele Angestellte nach Absprache mobil oder zu Hause arbeiten, was sehr oft möglich ist und auch genutzt wird.
Noch. Denn die Bankleitung avisierte per Mail, dass ab Juni die Obergrenze wieder sehr verbindlich 40 % dezentrales Arbeiten sein soll – überwiegend sollen also viele Beschäftigte wieder ins Büro zurückkehren. Dies sorgt in Inhalt und Stil für einigen Frust bei den Kolleginnen und Kollegen. DBV-Vorsitzender Stephan Szukalski macht klar, dass die vermeintlich schnelle Lösung der Bank langfristig kaum funktionieren wird…

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(aus: Tagesspiegel / Alfons Frese)


Willkommen im Deutschen Bankangestellten-Verband!

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DB Direkt GmbH: Abschluss mit Gehaltsplus von 15 bis 20 %

Die Beschäftigten der DB Direkt GmbH – die Telefonie-Servicegesellschaft im Deutsche Bank-Konzern – können als jüngstes Tarifergebnis mit einem deutlichen Gehaltsplus rechnen. Einkommensabhängig summieren sich die linearen Erhöhungen, die Einmalzahlungen sowie das Vorziehen des 13. Monatsgehalts zu einer Steigerung von 15 bis 20 % auf. Bis zu einem wirklich leistungsgerechten, auskömmlichen Gehaltsniveau ist zwar immer noch ein Stück Weg zu gehen – doch liefert der Abschluss die Basis, um bald hierhin gelangen zu können. Wichtig erschien uns angesichts der geschehenen Inflation auch, jetzt einen Abschluss und damit Zählbares für die Kolleginnen und Kollegen zu sichern…

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Presse: Ebenso viel Respekt für untere Einkommen wie für Top-Verdiener!…


Künstliche Intelligenz: Vorerst wohl kein Job-Killer – aber Vorsicht ist geboten!

Die Banken in Deutschland haben in den vergangenen rund 25 Jahren fast ein Drittel der Arbeitsplätze abgebaut, die noch Mitte der 1990er Jahre vorhanden waren. Doch immerhin verhandelten Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräte sowie Arbeitgeber akzeptable Lösungen für praktisch alle Betroffenen.
Was die Zukunft bringt, ist noch offen. Künstliche Intelligenz als neue, angeblich “disruptive Technologie”, ist bisher noch ein großes Fragezeichen. Kurzfristig – in den kommenden etwa fünf Jahren – sind zwar noch keine massiven Veränderungen oder gar Personalabbau zu erwarten. Viele Häuser betreiben schon seit Jahren frühe Formen der KI zum Beispiel in Form von Robo Advisorn oder in der Geldwäsche-Prüfung. ChatGPT-Anwendungen stehen erst am Anfang der Einführung in Bankprozesse – oft ist erst nach Jahren wirklich absehbar, ob die Systeme wie geplant Entlastung und “Compagnons” der menschlichen Beschäftigten sein werden, oder diese vermehrt verdrängen. Es bleibt die Aufgabe des DBV, die Arbeitsplätze in den Instituten zu erhalten bzw. so zu modernisieren, dass alle Kolleginnen und Kollegen Schritt halten können und eine Perspektive erhalten…

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