So will Friedrich Merz unsere Arbeitsleistung erhöhen – und was wirklich etwas bringen würde

Bundeskanzler Merz (CDU) fordert: Die Deutschen sollen mehr arbeiten, um den Wohlstand des Landes zu sichern, und weniger „krankfeiern“ (deutsche Arbeitnehmende sind aktuell pro Jahr im Schnitt 14,5 Tage krankgeschrieben). In der Schweiz würden die Menschen im Mittel 200 Stunden jährlich länger arbeiten, meint Merz. Steuerreformen und flexible Arbeitszeiten sollen helfen. Doch erst einzig die wirkungsträchtige Aktivrente ist umgesetzt. Dagegen ist die wohl ebenfalls sinnhafte „Teilzeit-Prämie“ – eine Steuervergünstigung für Arbeitgeber-Prämien, falls Teilzeitkräfte, wie diese selbst oft wollen, ihre Arbeitszeit verlängern -, auf die längere Bank geschoben. Und weitere Anreize für mehr Arbeiten hat die Koalition in Berlin noch gar nicht angegangen – wie etwa die Erhöhung der Minijob-Grenze (derzeit 603 Euro monatlich) oder ein neuer Selbstbehalt für die Sozialleistungs-Empfänger, die (wieder) hinzuverdienen wollen – damit nicht jeder neue Einkommens-Euro sofort komplett mit der Grundsicherung oder Wohngeld verrechnet wird…

Hier lesen Sie weiter…

(aus: WirtschaftsWoche)