Einmal mehr wird die Deutsche Bank vom Fall Jeffrey Epstein eingeholt. Aus neu veröffentlichten Ermittlungsakten des US-Justizministeriums geht hervor, wie eng das Institut jahrelang in die Finanzströme des verurteilten Sexualstraftäters eingebunden war und wie detailliert die Bank selbst dessen System später rekonstruierte. Grundlage ist eine vertrauliche Präsentation vom September 2019, die die Deutsche Bank nach Epsteins Tod für die Staatsanwaltschaft von New York erstellte, wie Die Zeit berichtet.
Epstein war von 2013 bis 2018 Kunde der Bank und führte dort mehrere dutzend Konten. Praktisch alle zentralen Ausgaben wurden über diese Konten abgewickelt. Das reicht von seinem Privatflugzeug über Immobilien und Investitionen hin zu Zahlungsströmen seiner Stiftungen. Eine besondere Rolle spielte dabei der sogenannte Butterfly Trust, aus dem umfangreiche Zahlungen an junge Frauen geleistet wurden…
(aus: derstandard.at)
