Laut einer Analyse von Morgan Stanley könnten im europäischen Bankensektor 10 Prozent der Stellen wegen KI bis zum Jahr 2030 wegfallen. Betroffen sind primär Servicebereiche, Risikomanagement und Compliance. So hoffen Europas Banken zur effizienteren US-Konkurrenz aufschließen zu können.
KI sei demnach der neue große Hebel, von dem sich Institute die deutlichste Senkung von Personalkosten erhoffen. Einzelne Häuser beziffern ihre Kürzungspläne, wie die ABN Amro (- 20 % bis 2028). Indes warnen Experten vor überzogenen und vorschnellen KI-Stellenkürzungen: Sonst können langfristig erhebliche menschliche Kompetenzen verloren gehen zum Beispiel in der Finanzanalyse – die weit mehr ins Kontor schlagen, als die KI kurzfristig einspart…
(aus: Financial Times / manager-magazin.de)
