In Frankfurts Bankenviertel startet eine neue Generation durch: ehrgeizige Berufseinsteiger, die für Spitzenjobs alles geben. Hohe Gehälter und Prestige locken. Sie alle seien bereit, für den großen Erfolg die Extra-Meile zu gehen, sagt zum Beispiel Einsteigerin Linh (20). „Meine größte Angst wäre tatsächlich, durchschnittlich zu sein.“ Sie wolle in 30 Jahren sagen können: „Boah, ich habe es richtig gerissen.“ Das Gefühl, im 30. Stock in einem der Bankentürme zu arbeiten, sei „schon richtig geil. Ich fühle mich jeden Abend so richtig mächtig. Komplett.“ Sie studiert drei Tage pro Woche Business Administration an der „Frankfurt School“, arbeitet drei andere Tage in einer Bank – und lernt sonntags. Lediglich sechs Tage Urlaub pro Jahr reserviert sie sich für Urlaub. Bloß keine Schwäche zeigen…
(aus: tagesschau.de)
