„Gleichstellungsreport“: Sorgearbeit bleibt für Frauen die Bremse im Erwerbsleben

„Gender Pay Gap“ und „Gender Pension Gap“, also der Rückstand von Frauen bei Gehalt und Rente gegenüber Männern, sinkt zumindest langsam. Der „Equal Pay Day“, aktuell am 27. Februar, bezeichnet den Tag, bis zu dem Frauen im Jahr (wegen 16 % Gehaltsnachteil) quasi „unbezahlt“ gegenüber den männlichen Kollegen gearbeitet haben. 
Doch eines bleibt stoisch: Niedrigere Erwerbsbeteiligung, längere Arbeitszeitlücken im Leben sowie eine höhere Teilzeitquote von Frauen. Zum großen Teil ist das von den Frauen nicht gewünscht – doch es ist Folge der Sorge- und Hausarbeit, die von ihnen stillschweigend überwiegend erwartet wird. Zwei Drittel der unbezahlten Arbeit daheim für Kinder, ältere Angehörige und Haushalt wird noch immer von Frauen gemeistert. Deshalb können nur knapp die Hälfte aller Frauen auf Dauer ihr Leben aus eigenem Einkommen finanzieren – während dies drei Viertel der Männer können. Sorgearbeit muss daher per Gesetz besser materiell unterlegt werden – doch allein per Anordnung lässt sich das Problem auch nicht lösen, weil es eine Frage der Einstellung von uns allen ist (zum Beispiel der Männer, ihre Prioritäten zu verschieben), was sich ändern muss, aber allenfalls allmählich geschieht…

Hier lesen Sie mehr…

(aus: wirsindderwandel.de)