Standpunkt: Intransparenz bei KI fördert Gerüchteküche und negatives Image

Nicht wenige Unternehmenschefs informieren ihre Beschäftigten, Kunden und Anteilseigner nicht ehrlich darüber, warum sie KI einsetzen – und wohin die Einsparungen wirklich fließen, wenn sie denn erreicht werden. So entsteht Misstrauen und eine Abwehrhaltung gegenüber der neuen Technik. KI wird de facto oft als Pflaster über nicht gut laufende Prozesse geklebt – ohne diese wirklich zu verbessern. Und dies wird obendrein manchmal verschwiegen oder beschönigt. So kann kein positives Bild von KI entstehen.
Und: Selbst wenn größere KI-Einsparungen erzielt werden, fließen sie zum großen Teil wieder weiter in fortgesetzte teure KI-Lizenzen zu externen Anbietern, überhaupt erst einmal in die Schaffung einer funktionierenden und datensicheren KI-Infrastruktur im Unternehmen. Und oft noch lange nicht in Mitarbeiter-Beteiligungen oder niedrigere Kundenpreise. Solche Entwicklungen müssen aber ebenfalls besser kommuniziert statt versteckt werden…

Quelle: businessinsider.de
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