FIU: 108.000 Finanzbetrugs-Verdachtsfälle besonders über Fintechs

Neobanken bzw. Fintechs gelten seit Jahren als Symbol für schnelle Kontoeröffnungen, reibungslose digitale Prozesse und eine niedrige Einstiegshürde für Kundinnen und Kunden. Genau diese Faktoren machen sie nach Einschätzung der Zentralstelle für Finanztransaktions-Untersuchungen (FIU – Financial Intelligence Unit) aber auch zu einem attraktiven Ziel für Betrüger. Im vergangenen Jahr 2025 gingen bei der beim Zoll angesiedelten Behörde mit Sitz in Köln 108.158 Verdachtsmeldungen ein. Das ist nicht nur ein Höchstwert, sondern auch deutlich mehr als im Vorjahr, als es 34.357 waren. Auffällig ist dabei, dass der Großteil der Meldungen auf Neobanken entfällt.
Dabei sind es eben nicht ein paar große schlagzeilenträchtige Coups, die den Kriminalitätsanstieg bewirken. Sondern die Täter nutzen digitale Sicherheitslücken und ziehen oft nur kleine oder mittlere Summen ab, das aber wirtschaftlich ebenfalls einträglich viele tausend Mal, bevor Kunden und Finanzinstitut richtig wach werden und Gegenmittel ergreifen…

Quelle: it-boldwise.de
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