Mit dem Bundestags-Beschluss ist seit März eine größere Reform der privaten Altersvorsorge beschlossen. Ab Januar 2027 können Anleger in neuen Altersvorsorgedepots garantie-ungebundene und damit deutlich renditestärkere Anlagen zeichnen als zuvor. Details müssen noch geklärt werden, zum Beispiel, welche ETFs vom Bund zugelassen werden. Sicher ist freilich schon jetzt, dass interessierte Deutsche dafür ein Depot brauchen.
Und hier zeigen sich die potenziellen Gewinner: Bei Online-Brokern und Direktbanken legten die Kunden 2025 mehr als 15 % Depots neu an, verglichen mit Ende 2024. Der Gesamtmarkt wuchs der Studie zufolge nur um rund 8 %. Und die klassischen Banken gewannen fast keine Depots hinzu oder mussten sogar per Saldo ein Minus hinnehmen. Die Deutschen trennen also ihre Anlagen immer mehr von ihrer Hausbank – und geben Anbietern den Vorzug, die geringere Gebühren aufrufen und einfachere Eröffnungsanträge bieten…
(aus: t-online.de / msn.com)
