Volkswagen kündigt Tarifverträge: Was heißt das für die Beschäftigten?

Der Konflikt um den verschärften Sparkurs bei VW geht in die nächste Runde: Der Autobauer will Kosten sparen, und hat daher 10 – die Mehrzahl – der bisher geltenden Haustarifverträge gekündigt. Sie sollen neu verhandelt werden. Im Winter zeichnet sich daher ein harter Arbeitskampf ab – und Einschnitte für die Beschäftigten. Unter anderen wird eine Anhebung der Wochenarbeitszeit von 35 auf 40 Stunden ohne Lohnerhöhung diskutiert. Auch monetär könnte es ab Januar 2027 im Härtefall zu Einbußen kommen, wenn Unternehmen, Gewerkschaft und Betriebsrat bis dahin keine anderslautende Vereinbarung auch zu baldigen neuen Verhandlungen geschlossen haben. Betriebsbedingte Kündigungen bleiben indes bis Ende 2030 ausgeschlossen. Betroffen von den Eingriffen könnten bis zu 130.000 VW-Konzern-Beschäftigten in Deutschland sein.
Der Arbeitgeber plant – über die aktuellen Tarifkündigungen hinaus – in Rahmen des Zukunftsplans 2030 weltweit den Abbau von 50.000 Arbeitsplätzen zusätzlich zu bereits beschlossenen / laufenden Sparprogrammen, und hat sich dafür bereits die Genehmigung des VW-Aufsichtsrats eingeholt.

Quelle: dpa / zeit.de
Newsletter
abonnieren