Viele Russen bewegen mehr Geld aus Banken ins Private
Das große Abheben geht weiter. Seit Jahresbeginn 2026 haben russische Privathaushalte und Unternehmen ihre Bargeldbestände um rund 2,1 Billionen Rubel (etwa 20,9 Milliarden Euro) aufgestockt. Es ist der größte Zuwachs beim Bargeldvermögen seit Kriegsbeginn in der Ukraine und übertrifft sogar die Massen-Abhebungen im Jahr 2023. Während also der Geldkreislauf vermehrt in Bar-Transaktionen abwandert, sinken auch die Staatseinnahmen jüngst wegen weniger Öl- und Gasverkäufen. Folglich muss der Kreml sparen – und die Banken sind aufgefordert, mehr zonsgünstige Kredite direkt an die Industrie zu geben…