Scalable-Gründer: Wachsendes Ungleichgewicht nur durch Teilhabe an Börse zu lindern
Erik Podzuweit, Gründer des Neobrokers Scalable (der von Anlagen und Handel von Fonds profitiert) fordert die Deutschen zu mehr Investieren in Fonds an der Börse auf. Derzeit hat nur ein Fünftel der über 14-Jährigen hierzulande ein Depot mit einem Aktienfonds am Laufen – Podzuweit zu Folge könnten bald doppelt so viele realistisch sein. Dann werde auch die wachsende Lücke zwischen Reich und Arm gemindert – denn Wohlhabende seien in Aktienanlagen investiert, Ärmere kaum oder nicht. Gerade Geringverdiener stecken – wenn sie überhaupt Geld beiseite legen – dieses in vermeintlich sichere Girokonten, Sparbücher oder Festgelder, deren Ertrag allerdings langfristig von der Inflation aufgezehrt wird, anders als durchschnittliche rentierende Fonds.
Wünschenswert sei auch eine bessere Finanzbildung in der Schule – gleichwohl sei dies wenig wahrscheinlich. Doch das Internet biete gute Bildungsaltenativen. Immerhin würden sich die heute unter 40-Jährigen stärker als zuvor für Wissensaufbau in Finanzfragen interessieren…