Neue Warnung: IWF-Chefin sieht Einsteigerjobs und Staatsfinanzen durch KI bedroht
Die Erkenntnis ist nicht neu: Systeme mit künstlicher Intelligenz übernehmen immer mehr standardisierbare Arbeit – und davon sind besonders Berufseinsteigende weltweit betroffen, sorgt sich die IWF-Chefin Kristalina Georgiewa während der IWF- und Weltbank-Tagung in Bangkok. Allgemein profitieren bisher nur wenige Arbeitnehmer-Gruppen von den immensen KI-Investitionen, bilanziert die Leiterin des Internationalen Währungsfonds. Wertschöpfung wandere laut Georgiewa immer mehr auf die Kapitalseite und weg von menschlicher Arbeitsleistung – sodass hier auch die Steuereinnahmen in vielen westlich geprägten Ländern erodieren.
Lebenslanges Lernen und berufliche Beweglichkeit seien demnach umso mehr gerade von den Jüngeren gefordert. Insgesamt haben der IWF-Chefin zu Folge fortschrittliche süd-ost-asiatische Volkswirtschaften die besten Aussichten – was im Umkehrschluss kein gutes Zeichen für die Staaten Westeuropas ist…