Mitglieder des Bankhauses RSA stimmen für Fusion mit Rosenheim
Die Mitglieder des in eine Schieflage geratenen Bankhauses RSA (Rechtmehring / Oberbayern) haben auf der Generalversammlung in der Nacht auf Donnerstag für eine Verschmelzung mit der meine Volksbank Raiffeisenbank aus Rosenheim gestimmt. Nach Angaben der Bank votierten 80,7 Prozent der anwesenden rund 1400 Mitglieder für die Fusion mit Bayerns größter Genossenschaftsbank. Während der neue Vorstand (bereits aus Rosenheimer Reihen) angesichts der Zustimmung erleichtert reagiert, sehen Kritiker die Identität der kleinen Genobank nun gefährdet und bewerten zudem die Kreditrisiken als weniger schwerwiegend. Die 2025 testierten 446 Millionen ausfallgefährdeten Kredite – der Hauptgrund für die Notsanierung durch Fusion – werden zwar wohl nicht wirklich auf Dauer als Loch zurückbleiben, doch sie werden von der Bafin derzeit so klassifiziert. Die Sicherungseinrichtung des Genobankenverbands BVR trat bereits mit mehr als 100 Millionen Euro Garantien für die RSA ein – bereits der sechste Stützungsfall für den Rettungsschirm binnen der jüngsten Jahre…