Emsige Blender im Büro sind oft anerkannter als produktive Kollegen im Homeoffice

Wer morgens als Erster das Licht anknipst und abends als Letzter geht, steht in vielen Etagen immer noch im Ruf, den Goldstandard der Arbeitsmoral zu verkörpern. Dass dieser Kollege vielleicht den halben Vormittag damit verbringt, die Highlights der Champions League zu analysieren oder sich durch kuriose Tiervideos zu klicken, spielt oft keine Rolle. Er ist ja da. Man sieht ihn. Er wirkt konzentriert. Er ist „produktiv“.
Ganz anders ergeht es denen, die ihre Aufgaben konzentriert am heimischen Schreibtisch erledigen. Sobald die Antwort im Chat mal fünf Minuten länger dauert, schaltet sich sofort das Gedankenkarussell ein: Liegt sie etwa auf der Couch? Macht er nebenbei die Wäsche? Wird da überhaupt richtig fokussiert gearbeitet?

Quelle: arbeits-abc.de
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