Chef? Stell dir vor, wir wären alle im freiwilligen Einsatz im Sportverein oder im THW!

In so manchen Unternehmen regieren Zahlenwahn, Hetze, Angst vor Fehlern und Konflikte zwisschen den Gruppen. Dort ist der Blick fürs Ganze verloren, und die Arbeitsergebnisse sind nicht schwarm-intelligent, sondern -dumm, anschwellend mit der Unternehmensgröße. Die Arbeit der / des Einzelnen könnte eigentlich hochqualitativ sein – mit Zwängen und Reibungen wird daraus ein liebloses „Gerade-gut-genug“-Produkt, und die Beschäftigten verkümmern.
Menschen lassen sind nicht über Zahlenfixierung achtsam so einsetzen, dass sie viel bewirken können. Führungskräfte müssen vielmehr selbst eine umfassende Betriebserfahrung sammeln, indem sie – als junger Nachwuchs – einige Wochen oder Monate durch alle Abteilungen durchrotieren dürfen. Und es hilft ein Perspektiven-Wechsel: Chefs sollten sich alle Mitarbeitende als freiwillige Helfer wie in der Feuerwehr oder in Vereinen vorstellen. Auch dann können sie sie für anspruchsvolle Leistungen motivieren – hierr funktioniert aber kein Zwang, sondern persönliche Überzeugung…

Quelle: cio.de
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