Bangen um die Volksbank Braunschweig-Wolfsburg
Die Volksbank Braunschweig-Wolfsburg („Brawo“) verschiebt ihre Vertreterversammlung erneut vom 16. Juli 2026 in den Herbst. Damit bleibt weiter offen, wie es um die kriselnde Volksbank steht, die inzwischen zu den großen Sorgenfällen des Sektors zählt. Der kürzlich als Sanierer geholte Vorstand Heiner Arnoldi wolle sich zunächst einen Überblick über das Ausmaß des Schadens verschaffen, den Insider inzwischen auf einen „satten dreistelligen Millionen-Euro-Betrag“ schätzen. Die „BraWo“ finanzierte – untypisch für Geno-Banken – auch jenseits der Region große Immobilien, darunter Freizeiteinrichtungen auf Mallorca, deren aktueller Wert unklar ist. Auch die lokale schwere Krise des Volkswagen-Konzerns mit der Folge von wohl fallenden Immobilienpreisen dürften Immobiliengeschäfte der Bank belasten…