DBV: KI wird viele Banken-Jobs kräftig umpflügen – was aber gut gestaltbar bleiben kann

Künstliche Intelligenz dürfte Banken langfristig massiv verändern. Stephan Szukalski, Vorsitzender des Deutschen Bankangestellten-Verbands erwartet in den kommenden zehn Jahren durchaus bis zu 25 Prozent Verlust an Stellen von der heutigen Basis ausgehend. Doch ist das keineswegs gleichbedeutend mit dergestaltigen Entlassungen. Denn zum einen verlieren die meisten Banken im gleichen Zeitraum zugleich 30 Prozent und mehr Beschäftigte schlicht dadurch, dass die älteren, geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen. Deswegen werden sogar fortdauernd eher Fachkräfte gesucht. Zum anderen können Beschäftigte in vorausschauenden Unternehmen rechtzeitig, in den nächsten Jahren, weiterqualifiziert werden, sodass sie künftig statt ihrer wegfallenden Tätigkeiten neu entstehende oder KI-ergänzende Aufgaben übernehmen können. Generell gilt: KI ist wie andere Automatisierungen und Effizienz-Steigerungen in der Wirtschafts-Historie nicht aufzuhalten – aber sie lässt sich gut und fair gestalten, wenn Beschäftigte und Arbeitgeber dies wollen…

Quelle: Bloomberg / fondsprofessionell.de
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